Gemüse
und Obst - ohne Grünzeug geht es nicht
(GMH) Genießen,
um gesund zu bleiben - klingt das nicht wie ein Märchen? Genuss verbinden
wir mit "zu viel, zu fett, zu süß", mit Zunahme der
Pfunde und schlechtem Gewissen. Aber es geht auch anders. Obst und Gemüse,
frisch, zart, köstlich, ist der Schlüssel zu gesundem Genuss.
Süße Tomaten, scharfe Radieschen, das kräftige Aroma der
Rauke, die Geschmacksfülle frischen Basilikums oder von saftigen
Erdbeeren, das alles schmeckt nach Sonne, Sommer und unbeschwerter Lebensfreude.
Davon zu viel essen? Geht gar nicht. Jedes Stückchen von dem Grünzeug
ist Gesundheit pur.
Wer dabei an Vitamine denkt,
hat recht. Paprika beispielsweise ist eine echte Vitaminbombe. Er besitzt
dreimal so viel Vitamin C wie Zitrusfrüchte. Aber auch alle anderen
Obst- und Gemüsearten lie-fern Vitamine unterschiedlichster Art:
z.B. Möhren und Äpfel Vita-min A, Fenchel Vitamin E, Brokkoli
Vitamin K. Ein starkes Immun-system, rasche Wundheilung, stabile Nerven,
gesunde Haut, gute Sehkraft und vieles andere mehr, hängen von den
Vitaminen ab. Grübeln, welches Obst oder Gemüse die gerade richtigen
Vitamine liefert, muss man nicht. Einfach nach Herzenslust essen, dann
stimmt die Vitaminmischung schon.
Aber die Vitamine sind es nicht allein. Zum Gesundbrunnen wird Obst und
Gemüse auch durch die bioaktiven Substanzen, oft als sekundäre
Inhaltsstoffe bezeichnet. Carotin, das Möhren die gelb-rötliche
Farbe verleiht, ist einer der bekanntesten. Aber auch Sa-ponine, Flavonoide,
Phenolsäuren und vieles andere zählt dazu. Mit einigen von ihnen
machen Pflanzen ihre Früchte appetitlich, damit Mensch und Tier die
unverdaulichen Samen weiter transportieren. Mit den anderen verleihen
sie Blättern und Blüten Schärfe und Bitterkeit. Was zur
Abschreckung gedacht ist, finden wir aber durchaus lecker und versorgen
uns so mit starken Gesundheitswächtern. Schwefelverbindungen und
Scharfstoffe (Flavonoide) beispielsweise, wie sie in Zwiebeln und Brokkoli
vorkommen, hemmen die Krebsentwicklung, lindern entzündliche Prozesse,
verhindern Blutgerinnsel und halten die Adern geschmeidig. Carotinoide,
die nicht nur in den Möhren stecken, fangen freie Radikale und schützen
vor Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall. Saponine, in allen
Hülsenfrüchten reichlich vorhanden, stärken das Immunsystem,
verringern das Darmkrebsrisiko und senken den Cholesterinspiegel.
Aber damit nicht genug.
Wertvoll für die Gesundheit
sind auch die Ballaststoffe, die Fasern, die im Obst und Gemüse stecken.
Früher wurden sie als wertlos angesehen. Heute weiß man, sie
halten den Darm in Schwung, putzen ihn durch. Wer Obst und Gemüse
mit reichlich Ballaststoffen isst, wie Kohl, Hülsenfrüchte und
Äpfel, aber auch Tomaten, Sellerie, oder Spinat, hat keine Probleme
mit Verstopfungen. Das Darmkrebsrisiko sinkt. Außerdem binden die
Fasern Cholesterin an sich und stabilisieren den Blutzuckerspiegel. Also
nichts wie ran an Erbsen, Knoblauch, Rettich und all die anderen leckeren
Obst- und Gemüsearten mit ihren gesunden Inhaltsstoffen. Denn ohne
Grünzeug geht es nicht.
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