Bad
Lippspringe richtet Landesgartenschau 2017 aus
Minister Remmel: "Das nachhaltige Konzept überzeugt"
(MKULNV)
Bad Lippspringe im Kreis Paderborn
wird die Landesgartenschau NRW 2017 ausrichten, das gab Umweltminister
Johannes Remmel heute(1.6.) in Düsseldorf bekannt. "Das Konzept
ist nachhaltig, innovativ und überzeugend. Deswegen gratuliere ich
Bad Lippspringe herzlich. Die Landesgartenschau soll ein Schub für
die Entwicklung der Stadt und der Region sein", sagte Remmel. Für
die Ausrichtung der Landesgartenschau hatten sich neben Bad Lippspringe
auch die Städte Ahlen (Kreis Warendorf), Vreden (Kreis Borken), Warendorf
und die Städtegemeinschaft Soest/Bad-Sassendorf/Möhnesee beworben.
Eine zehnköpfige unabhängige
Kommission hat die Bewerbungen begutachtet und alle fünf Städte
bereist. Sie bestand aus Vertretern der Landesarbeitsgemeinschaft Gartenbau-
und Landespflege, des Städte- und Gemeindebundes NRW, der Tourismusagentur
NRW, der Naturschutzverbände, der Wissenschaft, der Landesverbände
der Kleingärtner, der Gartenamtsleiterkonferenz NRW sowie des Bau-
und Umweltministeriums. "Alle fünf Städte haben hoch professionelle
Konzepte mit unterschiedlichen innovativen Ansätzen vorgelegt, alle
lagen auf Augenhöhe. Die Kommission hat sich die Entscheidung nicht
leicht gemacht, aber die Bewerbung von Bad Lippspringe war im Gesamtpaket
am überzeugendsten", so Minister Remmel.
Ausschlaggebend für die
Wahl von Bad Lippspringe war nach Einschätzung der Kommission, dass
eine Landesgartenschau das am besten geeignete Instrument ist, um den
Herausforderungen für die vollständig von der Gesundheitswirtschaft
abhängige Stadt aktiv entgegenzutreten. Bad Lippspringe ist ein "staatlich
anerkanntes Heilbad" und ein "staatlich anerkannter heilklimatischer
Kurort", dementsprechend steht die Konzeption auf den drei Säulen
"Wald - Gesundheit - Wasser". Die vorhandenen Einrichtungen
mit Angeboten zu Gesundheit und Wellness werden mit Park und Wald sowie
neuen Gesundheits- und Bewegungsgärten in die Landesgartenschau einbezogen.
Auch die Lippe und ihre Quelle sollen eine Rolle bei der Landesgartenschau
spielen.
Die aufwändigen Konzepte
der Städte, die nicht berücksichtigt wurden, sollen nicht verloren
gehen. "Die Pläne enthalten viele gute Ideen, die weiter verfolgt
werden sollten", sagte Remmel. "Man hat bei vielen Städten
gemerkt, dass ein richtiges Wir-Gefühl entstanden ist. Dieses Engagement
brauchen wir für eine gute Entwicklung im ländlichen Raum und
in den Städten. Ich wünsche Ihnen, dass Sie den Schwung aus
der Bewerbung für Ihre weitere Stadtentwicklung mitnehmen können.
Außerdem kann man sich ja auch zweimal für eine Landesgartenschau
bewerben."
Der Ausrichter der Landesgartenschau
erhält eine feste Förderung von fünf Millionen Euro aus
dem Etat des Umweltministeriums. Hinzu kommen weitere mögliche Mittel
aus den bestehenden Förderprogrammen des Landes. In Nordrhein-Westfalen
gibt es seit 1984 Gartenschauen. Sie sind zu einem wichtigen Instrument
einer nachhaltigen Stadtentwicklung geworden. Die nächste Landesgartenschau
findet 2014 in Zülpich (Kreis Euskirchen) statt.
Weitere Informationen zu den
Landesgartenschauen sowie Fotos von der Bekanntgabe des Ausrichters finden
Sie unter www.umwelt.nrw.de
Bild:
Bürgermeister Andreas Bee übergibt Herrn Minister Johannes Remmel
eine Flasche mit Original-Wasser aus der Arminiusquelle in Bad Lippspringe.
(Bild: MKULNV)
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